Öko-Sozial-Projekt

Interkultureller Garten in der Ballonfabrik – Jetzt mitmachen !

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Interkultureller Garten an der Ballonfabrik – Jetzt mitmachen!

Unerwartet rasch war die Zielsetzung unseres  Arbeitskreises „Interkulturelle Gärten“  umgesetzt: Auf dem Gelände der ehemaligen Ballonfabrik, Austraße 27, wird künftig ein Interkultureller Garten entstehen. In Kooperation mit dem Kulturpark West steht ein Gelände von ca. 700 m² zur Verfügung. Eine Herausforderung. Der kieshaltige Boden, der teilweise noch als Abstellplätze für Fahrzeuge dient,  muss zuerst urbar gemacht werden. Doch die Aktiven des Arbeitskreises und erste Interessenten haben schon erste Planungs- und Gestaltarbeiten umgesetzt: Ein Gerätehäusschen und Wasserbehälter wurden  aufgestellt, erste Rodungsarbeiten unternommen und die ersten jungen Weidepflänzchen für einen Naturzaun eingepflanzt. Weitere Pflanzaktionen und ein Aufbaggern des Bodens  stehen jetzt bevor. Größere Mengen Kompost- und Muttererde werden für die Beete benötigt.  Ein Problem. Dem Verein und dem Arbeitskreis fehlen die nötigen Geldmittel, um eine solche Erde  kaufen zu können und hofft auf die Unterstützung aus städtischen Ebenen.

Jetzt werden auch Beetpaten gesucht, die selbst Anpflanzungen vornehmen können. Eine Beetfläche von 8-10 m² soll jeder einzelnen Person zur Verfügung stehen. Darüberhinaus sollte die Bereitschaft vorhanden sein, sich in die Gemeinschaft einzubringen. Für die Beetpaten werden nur geringe Kosten entstehen. Eine endgültige Entscheidung darüber wird von der Gärtnergemeinschaft getroffen. Interessierte können sich jetzt schon melden und auch mit zupacken.  Vor allem auch Menschen mit sogenanntem Migrationshintergrund sind herzlich willkommen.

Den Gedanken, möglichst in jedem Stadtteil einen urbanen oder interkulturellen Garten anzulegen, wollen wir weiterpflanzen.  Jeder Stadtteil in Augsburg braucht einen Ort, wo sich Menschen unterschiedlicher Kultur und Herkunft treffen können. Ein solcher Raum kann ein Interkultureller Garten sein. So entstehen soziale Freiräume gleichberechtigter Begegnung auf der Grundlage bürgerschaftlichen Engagements und  von Selbstverwaltung. Wer mögliche Anpflanzflächen kennt soll sich doch bitte mit uns in Verbindung setzen.

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